Tabakfabrik

Linz, Österreich

Herausforderung

Seit dem Jahr 1850 wurden in der Linzer Tabakfabrik Tabakwaren hergestellt. Das markante Gebäude gilt als Österreichs erstes Stahlskelettgebäude und wurde vom Pionier der Industriearchitektur, dem deutschen Architekten Peter Behrens, geplant.

Nach der Einstellung der Rauchwarenproduktion im Jahr 2009 wird das über 200 Meter lange, gebogene und unter Denkmalschutz stehende Gebäude nach und nach zur Kreativschmiede für junge Start-Ups, Bildungseinrichtungen, Kulturinstitutionen und Medienagenturen umgebaut. Dabei soll der denkmalgeschützte Charakter des Gebäudes weitgehend beibehalten werden.
Der Innenausbau unter bereits teilweiser Vermietung stellte für Sperer Acoustics mit die größte Herausforderung dar. 

Ergebnis

Die alten, auf Stahlträgern aufgelagerten Ziegelgewölbe sollte im Zuge des Umbaus als typisches Gestaltungselement erhalten bleiben. Zur Erfüllung der Brandschutzauflagen wurden alle Träger mit Glasroc F Ridurit Platten in der Feuerwiderstandsklasse R 30 bzw. R 90 bekleidet. Ridurit Platten kamen auch bei der Trennung der einzelnen Brandabschnitte zum Einsatz.
Damit ausreichend Licht in die tiefen Räume gelangt und gleichzeitig der Industriecharakter erhalten bleibt, wurde beim Open-Office-Konzept größtenteils auf Innenwände verzichtet. Raumhohe Glaswände trennen die Großraumbüros von den Gangbereichen ab. Einzelbüros oder Besprechungszimmer sind in Trockenbauweise mit dem flächenbündigen Glassystem Rigips Window Planline ausgeführt. So bleiben Durchsicht und Helligkeit erhalten.

Baustellentafel

Bauherr

Immobilien Linz GmbH & Co KG., Linz   

Verarbeiter

Sperer Acoustics GmbH, Wels  

Produkte

  • Window Planline
  • Glasroc F Ridurit

Architekt

Stögmüller Architekten ZT GmbH, Linz

Sectors

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