Seit über 5.000 Jahren wird Gips als Baustoff eingesetzt. Das natürliche, als Rohstoff vorkommende Gestein ist zu 100% und unendlich recycelbar sowie hautneutral und feuerbeständig. Der Produktionsprozess (siehe Abbildung 15) ist vollständig reversibel: Durch Dehydration wird dem Rohstein Wasser entzogen, und es entsteht Gipspulver. Fügt man Gipspulver Wasser hinzu, so erhält man wieder Gips.

Rigips Lifecycle

Der natürliche Rohstoff Gips wird im werksnahen Bergbau gewonnen, das benötigte Wasser kommt aus einem werksnahen Fluss. Der Karton kommt vor allem aus Deutschland, wobei der Anteil aus Österreich stetig ansteigt. Um die Produktionsprozesse ständig in ihrer (Energie-) Effizienz weiterzuentwickeln, ist bei Saint-Gobain WCM (World Class Manufacturing) als Managementsystem etabliert. Vergleicht man Trockenbaulösungen mit traditionellen Bauweisen, so hat der Leichtbau mit Rigips eindeutig die Nase vorn:

  • Zur Produktion werden weniger natürliche Ressourcen pro m² Nutzfläche benötigt.
  • Der Energieverbrauch in der Produktion ist niedriger.
  • Die CO2-Emissionen sind über den gesamten Lebenszyklus geringer.
  • Bei der Vorfertigung im Werk sowie der Montage auf der Baustelle ergibt sich eine große Zeitersparnis.
  • Trockenbausysteme bieten flexible Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Gips ist zu 100 % recycelbar.

Recycling Im Bergbau von Rigips Austria, in Grundlsee und Puchberg, wird Gips im Tagebau abgebaut. Da die Rohstoffvorräte begrenzt sind, hat die Rückführung und Verwertung von Verschnitt höchste Priorität. Ziel ist es, das Serviceangebot im Recycling ständig weiterzuentwickeln und dadurch die Recyclingquote in den Platten zu erhöhen (siehe Abbildung 16). Derzeit werden bereits 5,3% jeder Rigips Platte aus Recyclingmaterial hergestellt – mittelfristiges Ziel sind 10%, langfristig sollen 30% einer Rigips Platte aus recyceltem Rohstoff bestehen.

 

Kennzahlen zur nachhaltigen Entwicklung

Bis 2019 konnte unter anderem Folgendes erreicht werden:

  • 350 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr durch Rohsteintransport mit der Seilbahn
  • LED-Beleuchtungsprojekt: 30 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr Verbesserung der Leuchtstärke
  • 5,3 % Recyclinganteil in den in Bad Aussee produzierten Platten

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